Narziss an der Quelle – Das romantische Kunstmärchen

Abbildung: Edward von Steinle – Illustration zu dem Mährchen vom Rhein und dem Müller Radlauf, ca. 1900

Neuausgabe des 1977 in der Akademischen Verlagsgesellschaft Athenaion in Wiesbaden erschienenen Werks, pdf-Dokument, Berlin 2014.
Hans W. Schumacher – Narziss an der Quelle

Narciso alla fonte è un libro constantemente citato in tutti gli studi che si occupano della fiaba d‘arte romantica, sì da constituire un imprescindibile punto di riferimento per chi voglia accostarsi all‘argomento. La tesi forte, su cui si fondano l‘originalità e l‘attualità del lavoro di Schumacher, è costituita dall‘individuazione della costante ripresa del mito nei testi esaminati: fiabe di Novalis, Wackenroder, Tieck, Brentano, Hoffmann, Chamisso, Fouqué e Eichendorff. Si tratta da un mito „riflesso“, recuperato ad arte, con cui si confronta, come in un specchio, il soggetto borghese, il novello Narciso di questi narrazioni. (Margherita Versari 1996)

Narziss an der Quelle ist ein Buch, das ständig in allen Studien, die sich mit dem romantischen Kunstmärchen beschäftigen, zitiert wird; daher ist es ein Referenzpunkt für denjenigen, der sich dem Thema zuwenden möchte. Die Hauptthese, auf der die Originalität und Aktualität des Werks von Schumacher beruht, besteht in der Erkenntnis der ständigen Wiederholung des Mythos in den untersuchten Texten: den Märchen von Novalis, Wackenroder, Tieck, Brentano, Hoffmann, Chamisso und Eichendorff. Es handelt sich um einen „reflektierten“, durch die Kunst zurückgewonnenen Mythos, mit dem sich wie in einem Spiegel das bürgerliche Subjekt, der neue Narziss dieser Erzählungen, konfrontiert sieht. (Margherita Versari 1996)

Dieses Buch bietet die Gesamtdarstellung einer Gattung, die für den romantischen Poesiebegriff grundlegend wurde: des „Märchens“. Die wichtigsten Werke – Märchen von Goethe, Novalis, Tieck, Wackenroder, C. Brentano, E.T.A. Hoffmann, Eichendorff, Chamisso u. a. – werden in Einzelinterpretationen erschlossen. Einleitende mythologische, philosophische, geschichtsphilosophische, poetologische und ästhetische Abschnitte bestimmen zugleich jeweils den Ort der behandelten Werke innerhalb der romantischen Literatur. Exkurse sind dem einschlägigen Schaffen von Herder, Fichte, Schelling, den Gebrüdern Grimm und G. H. Schubert gewidmet. Die ausführlichen, in sich geschlossenen Einzelanalysen und die umfassende Studienbibliographie machen dieses Buch speziell für die Studienpraxis wichtig. (Verlagstext zur bei Athenaion erschienenen Ausgabe 1977)